So hieß es am Himmelfahrtstag

Aber kein Grund zur Panik für die leidenschaftlichen Genießer dieses leckeren Edelgemüses. Die Lage hat sich in den letzten beiden Tagen schon etwas entspannt. Vor den großen Supermärkten sind die hölzernen Spargelbuden zwar schon einige Wochen verkaufsbereit. Wer allerdings taufrischen Feldspargel bevorzugt, der sonnenbeheizt aufgewachsen ist, müsste sich schon direkt zum Hofladen der Erzeuger aufmachen und das möglichst gleich früh am Morgen. Haben wir am Herrentag letzten Donnerstag auch gemacht und hatten Glück, dass wir noch knapp drei Pfund der Tagesernte abbekamen.

Bei uns gehört es schon zur Tradition, dass wir bestimmte Lebensmittel ausschließlich direkt und frisch bei den landwirtschaftlichen Erzeugern aus der Region kaufen. Das hört sich jetzt vielleicht an, als wenn wir das Geld im Überfluss hätten. Immerhin besteht ja noch die weitläufige Meinung, dass Bioprodukte erheblich teurer sein müssten, als die „normalen Lebensmittel“ aus dem Supermarkt. Dieser Vergleich stimmt allerdings so nicht. Im Hofladen der Familie Brase im benachbarten Vahlde können die Kunden schon mit sehr moderaten Preisen rechnen und eine Fahrradtour dorthin ist dazu noch ein ganz außergewöhnlich naturverbundener Freizeitspaß, besonders für Stadtmenschen.

Immer ein lohnenswerter Ausflug ins Nachbardorf

Kundenfreundliche Öffnungszeiten selbst am Wochenende.

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Das saisonale Angebot schwankt natürlich von der Anzahl der gerade verfügbaren Lebensmittel und es gilt der Grundsatz: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Neben dem Spargel, den es hier bis 24. Juni in verschiedenen Qualitäten und unterschiedlichen Preisgruppen (auf Wunsch mit Vorbestellung) auch geschält gibt, sind Kartoffeln, frische Eier in verschiedenen Gewichtsklassen, Marmelade aus eigener Herstellung, Obstsäfte und Honig fast immer erhältlich. Dazu kommt ein unterschiedliches Sortiment an Fleisch- und Wurstwaren, nach dem man sich dann allerdings rechtzeitig vorher telefonisch erkundigen sollte.

Bleibt nur noch die Frage, wie Sie nach Vahlde kommen. Per pedes geht es am besten, wenn Sie die Bahnverbindung mit dem Metronom bis nach Lauenbrück nutzen. Die Züge führen ständig einen Wagen für Fahrräder mit und pendeln stündlich zwischen Bremen und Hamburg. Ähnlich wie nach Rom, führen auch viele Wege nach Vahlde, wie Sie der Karte entnehmen können. Wir empfehlen die befestigte Klosterallee, mitten durch die wunderschöne Natur und vorbei an den bestellten Feldern und grünen Wiesen. Wir vom Marktplatz60plus wünschen Ihnen viel Spaß bei dieser Tour und denken Sie doch auch mal wieder an die regionalen Erzeuger, wenn Sie nicht wollen, dass die eines Tages ganz von der Bildfläche verschwunden sind!

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zum Spargelhof Brase nach Vahlde zu kommen. Durch die schöne Natur führen sie alle.