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Es blüht und grünt in Kästen und Kübeln!

(GMH/BVE) Blumenliebhaber stecken in den Startlöchern: Die Zeit der Balkon- und Kübelpflanzen beginnt demnächst und der gärtnerische Fachhandel bietet eine große Auswahl an Sommerflor. Für einen guten Start in die Saison und die größtmögliche Blütenpracht sind ein paar Dinge zu beachten. Denn nur wenn Blumen optimal versorgt werden, haben sie genügend Kraft, um Krankheiten abzuwehren, zu wachsen und immer wieder neue Knospen zu bilden. Dazu brauchen sie nicht nur Sonnenlicht und ausreichend Wasser. Zu den wichtigen Bausteinen gehören auch frische Erde und eine langfristige Versorgung mit Nährstoffen. Hier bieten Einzelhandelsgärtnereien und Gartenbaumschulen Beratung und eine Auswahl an geeigneten Produkten. Betriebe in der Nähe finden sich unter Ihre Gärtnerei sowie Gartenbaumschulen.

Tipp 1: Den Wurzeln Gutes tun

Pflanzen nehmen Nährstoffe und Wasser über die Wurzeln auf. Deshalb ist gesundes Wachstum unter der Erde genauso wichtig wie über der Erde. Ausgelaugtes, klumpiges oder minderwertiges Substrat führt auf Dauer dazu, dass die Pflanzen unzureichend versorgt werden. Deshalb sollte die Erde in Kübeln und Kästen regelmäßig im Frühjahr ausgetauscht werden. Hochwertige Produkte fördern durch ihre Struktur das Wurzelwachstum und können Wasser speichern. Außerdem ist frische Erde im Gegensatz zu altem Substrat frei von Krankheiten und Schädlingen.

Tipp 2: Auf besondere Bedürfnisse eingehen

Für viele Pflanzen ist Universal-Blumenerde eine gute Wahl. Es gibt jedoch auch Gewächse, die besondere Ansprüche stellen. Spezialerden bieten sich unter anderem bei Sukkulenten an, die sandige Erde mit wenig Humus bevorzugen. Die Wurzeln von Zitrusgewächsen sollten auch bei nasser Erde gut mit Sauerstoff versorgt werden, was durch einen hohen Anteil an steinigen Bestandteilen erreicht wird. Moorgewächse wie Rhododendren, Azaleen, Heidelbeeren gedeihen am besten in saurer Erde mit einem pH-Wert von 4,5 bis 5,0. Bei Hortensien lässt sich mit Hilfe der Säuregehalts der Erde sogar die Blütenfarbe beeinflussen. Zudem hilft eine Spezialmischung, den hohen Wasserbedarf der Blühsträucher zu decken und dabei Staunässe zu verhindern.

Tipp 3: Auf ausreichende Nährstoffversorgung achten

Dauerblüher produzieren viele Knospen und benötigend dementsprechend viele Nährstoffe. Werden Stickstoff, Phosphat, Kalium, Magnesium oder Eisen knapp, verkümmern die Pflanzen. Schädlinge und Krankheiten können sich dann leichter ausbreiten. Wächst eine Pflanze im Topf, kann sie anders als im Gartenboden nicht auf natürliche Vorräte zurückgreifen. Sie ist stattdessen auf regelmäßige Düngergaben angewiesen, wobei sich ein Mangel oft erst nach Wochen zeigt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte zu einem hochwertigen Langzeitdünger greifen, der für die gesamte Saison reicht. Auch hier empfiehlt es sich, auf besondere Bedürfnisse einzugehen, zum Beispiel bei der Zusammensetzung der Spurenelemente. Deshalb gibt es zahlreiche Spezialdünger; unter anderem für Rhododendren, Hortensien, Kletterpflanzen, Nadelbäume, Rosen und Beerensträucher.

Frühjahrskur für Pflanzen: Frische Erde und Dünger helfen bei einem guten Start in die neue Saison. (Bildnachweis: GMH/BVE)

Diese drei Tipps helfen, Sommerblumen optimal über die Saison zu versorgen. Wer die Pflanzen zudem passend zu ihren Ansprüchen an einem sonnigen oder halbschattigen Standort platziert und sie gut feucht hält (ohne dass das Wasser im Topf steht), hat beste Voraussetzungen geschaffen, um sich den ganzen Sommer über an seinen bepflanzten Kübeln und Kästen zu erfreuen.

Drainageschicht schützt vor Staunässe

Viele Pflanzen vertragen es nicht, wenn ihre Wurzeln im Wasser stehen. Die so genannte Staunässe führt im schlimmsten Fall dazu, dass der unterirdische Teil fault und die Pflanze schließlich abstirbt. Deshalb sollten Töpfe, Kübel und Kästen immer einen Ablauf haben. Außerdem ist eine Drainageschicht am Boden des Gefäßes aus Kies, Scherben oder Blähtonkugeln hilfreich. Dorthin kann überschüssiges Wasser laufen, bis die Pflanze es benötigt.